Promotions-Stipendien

Zielgruppe: Herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen* mit abgeschlossenen Master Studium

Zur Förderung der Chancengleichheit in Forschung und Lehre sowie zur Erhöhung des Frauen*anteils unter den Nachwuchswissenschaftler*innen vergibt die Hochschule Darmstadt Stipendien an Doktorandinnen*. Mit diesem Stipendium möchte die Hochschule Darmstadt dazu beitragen, begabten Nachwuchswissenschaftlerinnen* nach dem Studienabschluss eine erfolgreiche berufliche Laufbahn in Forschung und Lehre zu ermöglich.

Die Stipendienhöhe beträgt 18.780 €/Jahr bzw. 1.565 €/Monat. Zusätzlich werden unabhängig vom Familieneinkommen Kinderbetreuungszuschläge in Höhe von 175 €/Monat für ein Kind und für jedes weitere Kind +50 €/Monat, jedoch maximal 275 €/Monat (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) gewährt. Zusätzlich steht ein Budget für Sachmittel (Tagungsgebühren, Literatur, etc.) in Höhe von 1.000 €/Jahr zur Verfügung. Dieses muss separat beantragt werden.

Die Förderungshöchstdauer beträgt bis zu 36 Monate. In jeweils halbjährlichen Abständen prüft die Hochschule im Rahmen einer Zwischenberichterstattung, ob die Förderkriterien noch erfüllt sind.

Teilnahme

Bewerben können sich herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen* mit einem abgeschlossenen Master Studium mit mindestens gutem Ergebnis (2,0). Antragsberechtigt sind Nachwuchswissenschaftlerinnen*, die mit einem Promotionsvorhaben an einem der Promotionszentren der Hochschule Darmstadt angenommen sind bzw. die innerhalb der ersten sechs Monate des Stipendiums angenommen werden.

 

Antragsverfahren

Ein Stipendium wird nur auf der Basis eines fristgerechten Antrages gewährt. Der Antrag ist durch die Dekanin/den Dekan des jeweiligen Fachbereiches über die Gleichstellungsbeauftragte an den Präsidenten der Hochschule zu richten.

Aktuelle Promotions-Stipendiatinnen

Christina Barz

Betreuung:  

Prof. Dr. Daniel Hanss und Prof. Dr. Melanie Siegel

Titel:

From ingroup to intergroup cooperation: A mixed methods and interdisciplinary investigation of what motivates cooperation between Environmental Movement Organizations

The project investigates the communication strategies of environmental and climate activism groups on social media. It analyzes how the frequency, topics, sentiment, emotional language, and expressions of efficacy beliefs in their posts relate to outcomes such as online engagement, media coverage, and public interest. The project also explores intergroup dynamics, including cooperations and the influence of movements like Fridays for Future, Last Generation and Extinction Rebellion on earlier groups’ communication strategies and outcomes.