Gleichstellungsmonitor

Gleichstellung sichtbar gemacht

Zielgruppe: Alle Interessierten

Um die Gleichstellung der Geschlechter an der Hochschule Darmstadt zu fördern, initiiert das Gleichstellungsbüro zahlreiche Projekte und Angebote. Grundlegend für die Ausrichtung dieser Projekte und Angebote sind aktuelle Zahlen, die den gegenwärtigen Stand der Geschlechterverteilung an der Hochschule aufzeigen. Nur auf der Basis von aktuellen Daten kann das Gleichstellungsbüro gezielt arbeiten und den Erfolg der Projekte sichtbar machen.

Der Gleichstellungsmonitor wird alle zwei Jahre veröffentlicht. Er basiert auf der Erhebung, Auswertung und Aufbereitung von hochschulintern veröffentlichtem Datenmaterial und umfasst die Zahlen zur Verteilung von Studierenden, Professor*innen und Mitarbeiter*innen sowie von Leitungspositionen und Mitgliedern in Gremien. Mit Hilfe dieser Daten werden die Geschlechterverhältnisse an der Hochschule Darmstadt sichtbar gemacht und Entwicklungstrends erkennbar. Die im Gleichstellungsmonitor aufgeführten Geschlechterprofile geben Auskunft über die Geschlechterverteilung in den verschiedenen Karriere- und Qualifikationsstufen und zeigen besonders deutlich, wo Handlungsbedarf besteht.

Auf Grundlage der im Gleichstellungsmonitor zusammengetragenen und veröffentlichten Daten wird es künftig möglich sein, potentielle Rückentwicklungen in einzelnen Bereichen zeitnah wahrzunehmen und ihnen entsprechend gegenzusteuern. Zugleich lassen sich aber auch Fortschritte und positive Effekte der hochschulischen Gleichstellungspolitik verzeichnen. Der Gleichstellungsmonitor dient somit auch der Kontrolle der gleichstellungsfördernden Maßnahmen zur Chancengleichheit von Frauen und Männern.

Mithilfe des Gleichstellungsmonitors sollen auch Transparenz, Genderbewusstsein und Argumentationslinien für die Durchsetzung gleichstellungspolitischer Anliegen geschaffen werden. Der Bericht wird den Leitungsebenen und Gremien zur Verfügung gestellt und hochschulweit veröffentlicht. Die Veröffentlichung des ersten Gleichstellungsmonitors erfolgte 2018 und beruht auf Daten aus den Jahren 2016 und 2017.